Gericht lehnt Vergütungsplan von Vemma ab

Vemma-pyramid-System

Das MLM-Unternehmen Vemma wird weiterhin in rechtlich in Fußketten gelegt und steht vor fast unüberwindbaren Aufgaben, ja vielleicht sogar vor dem endgültigen Aus. Am 18. September 2015 wurde Vemma durch einen Erlass des Richters John T. Tuchi erlaubt, die Geschäftstätigkeit unter harten Restriktionen wieder aufzunehmen. Es wurde dem Unternehmen verboten Provisionen auszuzahlen, wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass mindestens 50 Prozent aller Umsätze durch echte Kunden erzielt werden. Der Verkauf von Starterpaketen wurde untersagt und ebenso darf Vemma nicht mehr mit Einkommensversprechen und Lifestyle -Attributen werben, die den Eindruck erwecken, man könne als Geschäftspartner von Vemma schnell Geld verdienen.

Vemma legt neuen Vergütungsplan vor

Um die Auflagen zu erfüllen, hat Vemma sein Vergütungsmodell überarbeitet und am 21. Oktober dem Gericht vorgelegt, um wieder die Geschäfte aufnehmen zu können. Demnach soll für Affiliate Partner die Auflage gelten, dass 51 Prozent aller Umsätze von Kunden nachgewiesen werden müssen, und sollte dieser Anteil geringer ausfallen, dann wären in einem bestimmten Verhältnis die Provisionsansprüche zu reduzieren. Ebenso sollte die Verpflichtung entfallen persönliches Umsatzvolumen erfüllen zu müssen, um Provisionen zu erhalten.
Am 28. Oktober 2015 verfügte das Gericht, das diese Änderungsvorschläge nicht ausreichend seien, da die Anreize durch den binären Vergütungsplan nach wie vor pyramidale „Inventory-Käufe“ zulassen und auch andere bemängelte Anreize nicht beseitigt wurden.

Sollte die FTC den eingeschlagenen harten Kurs beibehalten, dann könnte es weitere Angriffe auf andere MLM-Unternehmen geben. In der Konsequenz wäre mit einem Verbot von Starterpaketen zu rechnen, mit dem Wegfall von monatlichen Abos, um sich für Provisionen zu qualifizieren und mit einer Regel, dass eventuell 51 Prozent aller Umsätze nachweislich durch Kunden erzielt werden müssten. Dies wären Anforderungen und Normvorgaben, die mit Sicherheit zahlreiche Unternehmen aus dem Network Marketing nicht erfüllen könnten oder nur unter hohen Umsatzeinbußen. Ob Vemma und Boreyko die schweren Körpertreffer der Federal Trade Commission wird wegstecken können bleibt abzuwarten und im Dezember 2015 steht scheinbar ein endgültiger Gerichtstermin an, der darüber entscheiden könnte, ob das Unternehmen Vemma weiterhin am Markt bleiben wird.

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