Network Marketing ist wie angeln

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Erfahrene Angler wissen, dass es beim Angeln nicht den einen ultimativen Universalköder gibt, um jeden Fisch an Land zu ziehen. Fische sind scheu und der Köder muss eindeutig dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. Ähnlich verhält es sich im Network Marketing, und wenn zu hauptberuflich von diesem Geschäft leben wollen, müssen zu im übertragenen Sinne ein guter Angler werden. Wer Kunden gewinnen will, benötigt einen anderen Köder, als wenn jemand Nebenberufler oder echte Business Builder für die Geschäftsidee gewinnen möchte.

Auf das richtige Köderargument kommt es an

Prinzipiell gilt im klassischen Direktverkauf aber auch im Network Marketing, dass Sie entweder ständig neue Kunden oder neue Vertriebspartner benötigen, also gewinnen müssen, damit die Netze voll sind, denn nur dann werden Sie in diesem Geschäft Geld verdienen. Hierzu gehört schon einmal grundlegend die Bereitschaft mit anderen Menschen über die Produkte oder die Geschäftsidee zu sprechen, was im Grunde genommen relativ einfach ist, wenn es um Gesundheit, Schönheit, ein Extraeinkommen oder um Karrierepositionen geht, die die Möglichkeit bieten fünfstellig im Monat zu verdienen. Alle diese Themen sind im Network Marketing täglich relevant und sollten mit Leichtigkeit abrufbar sein.

Der richtige Köder für Kunden

Wenn Sie neue Kunden angeln wollen, dann geht es in erster Linie nicht um die Geschäftsidee, sondern um den Nutzen eines Produktes, das entweder einen besonderen Effekt verursacht, ein Problem löst oder der Gesundheit förderlich ist, entweder durch Prävention oder eine sofortige, mittelfristige oder langfristige Wirkung. Wenn Sie Kunden gewinnen wollen, dann lassen Sie den „Geschäftsideen-Köder“ vorerst unbedingt im Angelkasten und konzentrieren Sie sich auf die Fragen nach dem Produkt und erklären Sie die Vorteile und den besonderen Nutzen des Produktes. Ein zufriedener Kunde wird dann entweder zum Empfehlungsgeber oder bestenfalls sogar im zweiten Schritt zu einem neuen Geschäftspartner.

Der richtige Köder für Nebenberufler

Wenn Sie mit dem Köderargument des Geldverdienens agieren, müssen Sie immer zwischen dem Nebenberufler und dem Business Builder unterscheiden. Bleiben Sie realistisch und reden Sie gegenüber einer Person, deren Einkommen nur 1.000 bis 1.500 Euro beträgt nicht gleich über monatlich mögliche Einkommen von 100.000 Euro und mehr, die man verdienen kann oder könnte, insbesondere dann nicht, wenn Sie selbst noch kein Geld mit dem MLM-Business verdienen. Der Nebenberufler ist zaghaft, unsicher und steht zu 90 Prozent in einem Arbeits- oder Angestelltenverhältnis oder ist vielleicht sogar arbeitslos. Achtung, „MLM-Einkommens-Trommelei“ ist bei dieser Zielgruppe eigentlich nicht angebracht, sondern hier bringt es mehr, das Gefühl von Sicherheit, Risikolosigkeit, Gemeinsamkeit, gelebter Zusammenarbeit und vor allem der Zusicherung einer guten Unterstützung hervorzuheben. Wenn man einem Neueinsteiger die Option einräumt, dass es mit Fleiß und Disziplin möglich sei, das bisherige Einkommen in den nächsten 12 bis 24 Monaten zu verdoppeln, klingt das für die meisten Menschen greifbarer und realistischer, als wenn Sie das Luftschloss von der ersten Million in den Himmel meißeln.

Der richtige Köder für Business Builder

Kleingelddenkerei, ellenlange Produkterklärungen und fünfstündige Aufzählungen von Inhaltstoffen, sind nichts für MLM-Business-Builder, Geschäftsleute, Vertriebsprofis und Großvisionäre. Bei dieser „Klientel“ können Sie direkt den robustesten Stahlhaken mit Fleischköder ins Gewässer werfen, denn Sie befinden sich beim Hochseeangeln. Diese Zielgruppe will nichts davon hören wie es wäre 500 Euro im Monat mehr verdienen zu können.

Hier müssen Sie authentisch und substantiell begeistern können, Sie müssen den Vergütungsplan knapp auf den Punkt gebracht erklären können, machbare Einkommensperspektiven und Summen von über 30.000 bis 100.000 Euro monatlich müssen Ihnen als Hochseeangler, der sich auf Raubfische spezialisieren möchte, ohne erkennbaren Speichelfluss über die Lippen gehen. Sie merken es schon, wer MLM-Business-Builder angeln will, muss das Schwert der Rhetorik beherrschen, muss gut vorbereitet sein und muss es verstehen eine gute Geschäftsidee mit Vision zu einer alles ergreifenden Bewegung zu stilisieren.

Die Lektionen:
MLM-Business-Builder fängt man nicht mit dem „Fliegenköder“, Kunden können Sie nicht mit Visionen begeistern und der Nebenberufler oder Neustarter braucht handfeste und vorstellbare Regeln und Aufgaben. Millionenschwere Luftschlösser sind als Köder überdimensioniert. Begeben Sie sich jetzt in das nächstgelegene Fachgeschäft für Angler und informieren Sie sich über die schier unendliche Auswahl an Ködern.

 

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