Avon-Umsatz--2018-Jan-Zijderveld-Q3

Avon CEO Jan Zijderveld plant weitere Entlassungen

Beim einstigen Direct-Selling-Vorzeigeunternehmen AVON wird das Rotstift-Streichkonzert scheinbar noch härter angestimmt. Nachdem in 2018 bereits 8 Prozent der Mitarbeiter gekündigt wurden, sollen in 2019 zusätzlich 10 Prozent der weltweiten Belegschaft entlassen werden.

Hartes Regiment unter Zijderveld

Das Unternehmen hat in einer Pressemitteilung vom 30. Januar 2019 Pläne bekannt gegeben, die Belegschaft weltweit um etwa 10% zu reduzieren, um sich an die laufenden Betriebsmodelländerungen anzupassen und eine schlankere Organisation zu schaffen, die besser auf Avons aktuelle und zukünftige Geschäftsausrichtung ausgerichtet ist.


Diese Maßnahmen werden voraussichtlich bis Ende 2019 im Wesentlichen abgeschlossen sein. Diese Ankündigung steht zusätzlich zu einem Rückgang der weltweiten Belegschaft um 8% im Jahr 2018.

In den vergangenen Monaten hat Avon entscheidende Schritte unternommen, um Kosteneinsparungen innerhalb der bestehenden Geschäftspraktiken des Unternehmens, der Lieferketten und der globalen Infrastruktur zu ermitteln und zu erfassen. Um sicherzustellen, dass der Betrieb und die Infrastruktur von Avon sich als zweckmäßig erweisen, strebt das Unternehmen eine strukturelle Umstellung der Inventurprozesse an, darunter eine Reduzierung der Lagerbestände um 15Prozent und eine Reduzierung der Lagerbestände (SKUs) um 25 Prozent, so ein Unternehmenssprecher.

Jan Zijderveld, CEO: „Entscheidungen wie diese sind immer schwierig. Wir müssen jedoch die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Geschäftstätigkeit zu verbessern und unsere Fähigkeit zu stärken, weiter in unsere Transformationsinitiativen zu investieren und unser zukünftiges Wachstum voranzutreiben.“

Im Zusammenhang mit der angekündigten Reduzierung will das Unternehmen bis Ende 2019 jährliche Einsparungen vor Steuern in Höhe von rund 97 Mio. USD erzielen.

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