OneCoin-Ruja-Ignatova-2019-Betrug-Scam-Verhaftung

OneCoin I Bruder von Ruja Ignatova wurde in LA verhaftet

Jetzt scheint es gefährlich zu werden für alle MLM-Kryptobetrüger, Ponzi-Abzocker und Mining-Verbrecher, denn mit der Festnahme von Konstantin Ignatova, dem Bruder, der sich scheinbar auf der Flucht befindlichen OneCoin »Crypto-Queen« Ruja Ignatova, werden die Karten im »Krypto-Betrugs-Milieu« neu gemischt. Ignatova wurde am 6. März 2019 am Flughafen Los Angeles verhaftet, wie das FBI bekannt gab.

120 Jahre Haft für „Ponzi-Schwerverbrecher“ Madoff

Auf diese Meldung haben viele Kritiker und Geschädigte gewartet, denn während sich in Europa die Justiz als zahnloser Tiger blamiert hat, schlagen die US-Behörden mit aller Härte zu und warten mit Anklageschriften gegen die OneCoin-Initiatoren auf, die laut anderen Medienberichten nach lebenslangen Haftstrafen riechen könnten.


Bernie Madoff, dem wohl bekanntesten Ponzi-Betrüger der Welt, der rund 65 Milliarden Dollar mit seinem Schneeballsystem einsammelte und der mit der Häftlingsnummer #61727-054 bis zum Jahr 2139 im Bundesknast in Durham, North Carolina einsitzt, dürfte das Lachen vergangen sein, denn mit einer Haftstrafe von über 120 Jahren (bei guter Führung) hat auch „Ponzi-Schwerverbrecher“ Madoff nicht gerechnet.

Der in den USA wohl renommierteste Network-Marketing-Staranwalt, Kevin Thompson, kommentierte die Verhaftung mit den Worten: „This is just a beginning…“, und in der Tat dürften jetzt etliche MLM-Kryprobetrüger und Initiatoren diverser andere Mining-Betrugssysteme in den Fluchtmodus wechseln, insbesondere nachdem sich das FBI massiv durch den »OneCoin-Fall« in das »Crypto-Betrugs-Szenario« einzumischen scheint.

Jagt das FBI jetzt auch die ehemaligen OneCoin-Topleader?

Führungskräfte aus dem »Krypto-Betrugs-Milieu«, die in der Vergangenheit Provisionen in Millionenhöhe kassiert haben, könnten wohl künftig ebenfalls in das Visier der US-Behörden geraten, die andere internationale Fahndungsmöglichkeiten zu haben scheinen, als die europäischen BaFin-Bürokraten, die sich von den Anwaltssozietäten allseits bekannter »Krypto-Betrugsbuden« mit Sitz in der Karibik, Malta und Dubai wie Amateure vorführen lassen.

Nach der FBI-Attacke sind zahlreiche MLM-Mining-Unternehmen und deren Führungskräfte bereits dabei, sämtliche Spuren auf Facebook und Google zu verwischen und tauchen ab, denn vor der US-Justiz zucken auch die Topleader, Rädelsführer, Blender und MLM-Kriegsverbrecher, die sich betrügerisch ihr Vermögen durch den vermeintlichen »Krypto-Boom« erschlichen haben und nun selbst vor Enteignung, Verfolgung und Inhaftierung seitens der US-Behörden zittern.

Insgesamt sollen von OneCoin im Zeitraum von Ende 2014 bis Ende 2016 rund 3,35 Milliarden Dollar eingesammelt worden sein, ist der Anklageschrift und diversen Berichten zu entnehmen. Eine Summe, bei der weltweit viele Geschädigte hasserfüllt auf hohe, wenn nicht sogar lebenslange Haftstrafen der Initiatoren hoffen dürften, denn das Geld scheint weg zu sein, zumindest bei den Investoren.

Auf der Webseite des »United States Department of Justice« finden sich die Anklageschriften gegen Ingnatova und OneCoin-Anwalt Mark Scott, dem wegen Geldwäsche in Höhe von rund 450 Millionen Dollar eine Haftstrafe von über 20 Jahren drohen soll.

Was hat das FBI wirklich in der Hand und welche Führungskräfte aus Europa könnten demnächst noch auf der FBI-Fahndungsliste auftauchen? Bereits Ende 2018 soll Sebastian Greenwood in Thailand verhaftet und an die USA ausgeliefert worden sein.

Gegen Greenwood ermittelt das US-amerikanische FBI (Bureau of Investigation) scheinbar seit Jahren wegen diverser Ponzi-Aktivitäten. Packt Greenwood, der als absoluter Insider und Mit-Initiator des Ponzisystems gilt, als Kronzeuge aus, dann könnten noch weitere Köpfe von Führungskräften rollen, auch in Europa, denn hier leben noch zahlreiche Ponzi-Betrüger, die untergetaucht sind und hinter denen auch die Steuerbehörden her sein sollen.

Jetzt Führungskräfte an das FBI melden

Sie sind der Meinung, dass die Führungskräfte der ersten Stunde bestraft gehören und möglichst inhaftiert werden sollten? Dann melden Sie jetzt die Namen der Täter an die US-Behörden, damit diese die Ermittlungen aufnehmen können.

Wichtige Informationen können Sie an die US-Ermittlungsbehörden unter Telefon 001-866-874-8900 oder per E-Mail an USANYS.OneCoin@usa.doj.gov. weiterleiten

»» Hier geht es zum Bericht des US-Department of Justice:

Hier finden Sie weitere Berichte über Ponzi-Systeme und Betrüger:

»» Gerlach Report

»» BehindMLM

»» Reuters