DSA Kanada I Peter Maddox

DSA Kanada I Peter Maddox

Immer mehr Menschen in Kanada interessieren sich für die Direktvertriebsbranche, gab der Präsident der »Direct Sellers Association of Canada«, Peter Maddox, bekannt. Grund hierfür ist die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Wirtschaftskrise und damit verbundene Existenzängste. Insgesamt sollen bereits über 1,2 Millionen Menschen im Direct Selling in Kanada tätig sein.

Network Marketing ist in Wirtschaftskrisen gefragt

Maddox: „Die Branche ist ideal für viele Menschen, die aufgrund der Schließung vieler Unternehmen und des gesamtwirtschaftlichen Abschwungs mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert sind. Die Direktvertriebsbranche schneidet in schwierigen Zeiten tendenziell gut ab, weil die Menschen nach zusätzlichen Einnahmequellen und Geschäftsmöglichkeiten suchen.“

Laut Verbandsangaben sind über 1,2 Millionen Kanadier als unabhängige Vertriebspartner für klassische Direktvertriebsunternehmen oder Network-Marketing-Unternehmen tätig, weiterhin soll es 14 Millionen Kunden geben, die im Direktvertrieb einkaufen.

Historisch gesehen erinnern sich die Kanadier noch an die Verkäufer, die von Tür zu Tür gingen, um Enzyklopädien oder Staubsauger zu verkaufen. Heute sind Vertriebspartner in einer Vielzahl von Branchen tätig und arbeiten entweder für klassische Direct-Selling-Unternehmen oder eines der zahlreichen Network-Marketing-Unternehmen.

Eine kleine Kanada-Statistik:

  • Über 200 Unternehmen nutzen in Kanada ein Direktvertriebsmodell
  • Rund 1,2 Millionen unabhängige Verkaufsberater
  • Direct-Selling-Jahresumsatz beträgt 3,5 Milliarden US-Dollar
  • Einnahmen aus direkten Steuern für den Staat in Höhe von 886 Mio. USD

Hier geht es zum kanadischen Direktvertriebsverband