Jesper-Nielsen-Annika-Plum

Jesper Nielsen I CEO Annika Plum

Als CEO ist Annika Plum bei dem Network-Marketing-Unternehmen Jesper Nielsen für die Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich. Die Powerfrau charakterisiert sich selbst als grundsätzlich optimistisch. Halbleer kennt sie nicht, für sie ist das Glas mindestens halbvoll. Eine Grundhaltung, die bei den Führungskräften des Schmuckvertriebes mit Headquarter in Dänemark ankommt.

Pandora mitgeprägt und aufgebaut

Geboren in Frechen, Nähe Köln, behütet in gutbürgerlichen Verhältnissen in Langenfeld bei Leverkusen aufgewachsen, lebt die alleinerziehende Mutter einer 17-jährigen Tochter heute in Neuss bei Düsseldorf.

„Nach dem Abitur habe ich Key-Account-Management studiert“, beginnt Annika Plum. „Danach ging es zuerst zu Red Bull und anschließend zu Jesper Nielsen, wo ich die Marke Pandora mitgeprägt und aufgebaut habe.“ Seither ist sie der Familie Nielsen sehr eng verbunden.

Ausgleich vom beruflichen Alltag sind der Geschäftsführerin ihre drei Pferde und zwei Hunde: „Tierschutz ist mir ein wichtiges Anliegen, so wie ich mich überhaupt als jemand sehe, die sich gerne kümmert. Bei Jesper Nielsen werde ich wegen meines Engagements für andere auch schon mal Mutter Theresa genannt (lacht).“

Aufstehen, Krone richten und weiterlaufen

Ein weiterer Charakterzug der Managerin liegt im kreativen Chaos. „Nicht berufliche Termine vergesse ich schon mal gerne“, beschreibt sie ihre Schwäche. „Mehr als eine Woche Vorlauf wird so schon zur Unmöglichkeit.“ Auf ihr Motto angesprochen, antwortet sie mit: „Aufstehen, Krone richten und weiterlaufen.“

Neben der Geburt ihrer Tochter nennt die sympathische Neusserin das kürzlich begonnene Engagement im Schmuck-Direktvertrieb als einen stark prägenden Moment: „Tatsächlich habe ich hier in drei Wochen mehr an Positivem erlebt, als ich während unserer Vorbereitungen auch nur zu träumen wagte. Ein Arbeitstier war ich ja schon immer!“

Jede Menge Macherinnen

Neu ist für die starke Frau, dass sie es hier mit anderen starken Frauen zu tun bekommt. „Während der anderen Unternehmungen mit der Familie Nielsen waren meine Gegenüber starke Männer“, schaut sie zurück. „Umso mehr freut es mich, jetzt auf jede Menge Macherinnen zu treffen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.“

Wichtig ist der CEO dabei, dass diese Frauen durch den Marketingplan Jesper Nielsens richtig gutes Geld verdienen: „Als Unternehmen sind wir Dienstleister unserer Botschafterinnen. So haben wir 150 verbilligte Mandate bei einem Steuerberater vermittelt, der einmal im Monat berät.“

Nonstop Alarm

Obwohl durch Corona sämtliche Planungen über den Haufen geworfen wurden, machen inzwischen sieben Führungskräfte ‚nonstop Alarm‘: „Die ursprünglich für den 19. März in einem Düsseldorfer Hotel vor rund 50 interessierten Frauen geplante Roadshow habe ich durch Onlinepräsentationen via Zoom für kleinere Gruppen ersetzt.“

Die Roadshow wird später nachgeholt. Dann komplettiert der analoge Teil das zurzeit ausschließlich digital stattfindende Business: „Unsere aktuell rund 300 Botschafterinnen kommen aus allen Altersgruppen von 18 bis 68. In einer Facebookgruppe helfen sie sich gegenseitig. Unsere Onlinepräsentationen erreichen teilweise bis zu 500 Zuschauer.“

Annika Plum, die selbst schult und präsentiert, betont die Wichtigkeit der Nähe von Geschäftsleitung und Vertrieb. „Unser Marketingplan passt auf einen Bierdeckel. Dass wir jetzt schon Führungskräfte mit bis zu 8.000 Euro Provision haben, finde ich sensationell“, bemerkt sie und nennt die Losung für 2020: „Authentisch bleiben und dabei wachsen!“ (FW)

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