MLM-und-Direct-Selling-USA

Der Direktvertrieb hat in den USA Tradition und in 2015 wurden im Land der unbegrenzten Möglichkeiten rund 36,12 Milliarden Dollar von Unternehmen, die als Mitglied in der Direct Selling Association akkreditiert sind, umgesetzt. Weltweit betrug das Gesamtumsatzvolumen aller Verbandsunternehmen knapp 183,72 Milliarden Dollar, wie die WFDSA bekannt gegeben hat.

Eine Geschäftsidee mit weltweitem Potenzial

Zwar werden nur knapp 20 Prozent aller Umsätze in den USA selbst erzielt, aber US-Unternehmen dominieren nach wie vor durch die schnelle Expansion in andere Länder, den weltweiten Markt im Direct Selling. Wem es also als „US-Upline“ gelingt, ganz am Anfang dabei zu sein, wenn ein US-Unternehmen zum internationalen „Rekrutierungsfeldzug“ ansetzt, kann mit etwas Glück recht schnell Multimillionär in diesem Business werden, ohne jemals den Fuß in ein anderes Land gesetzt zu haben.

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Begeisterung ist die Triebfeder der Amerikaner

Für die Amerikaner sind die USA das Universum allen Seins und man versteht sich selbstredend nicht nur militärisch und politisch als Supermacht, sondern auch als führende Nation, wenn es darum geht, Erfolgsgeschichten, Geschäftsideen und Marketingsysteme wie das Network Marketing und Franchise zu exportieren.  Während der Europäer den „Haken“ an der Sache sucht, ist der Amerikaner stets „exited“, also immer äußerst begeistert über die Geschäftsidee, über einen Karriereplan und über die Produkte und natürlich über die weltweiten Einkommensmöglichkeiten.

Diese positive Grundeinstellung und Leichtigkeit in der Betrachtung zur Vermarktung einer Geschäftsidee ermöglichst es dem US-Entrepreneur schnell zu expandieren und vor allem durch die eigene Begeisterung zu rekrutieren, denn US-Unternehmen und Führungskräfte aus den USA machen sich in erster Linie keine Gedanken darüber, wie man in Europa, Lateinamerika oder in Asien Produkte an den Endkunden bringt, sondern darüber, wie man bestmöglich und effektiv die Geschäftsidee samt vorhandener Starterpakete verkauft und Multiplikatoren findet, die das Geschäft in einem neuen Land aufbauen und  „Momentum-Volumen“ kreieren.

Expansion und Geschwindigkeit versprechen Milliardenumsätze

Während der Networker deutscher Herkunft oft in regionaler Präzisionsbetreuung verharrt und in einem Umkreis von 100 Kilometern zum eigenen Wohnort plant, handelt und agiert, denkt der US-Networker daran, wie er blitzschnell mit dem „Stunde-Null-Pitch“ qualifizierte Führungskräfte von anderen Unternehmen in Europa, Asien und Lateinamerika abwerben kann, um das eigne Netzwerk zu vergrößern und um den eigenen Scheck und Erfolg zu optimieren.

Und auch hier geht der erfahrene US-Leader schlicht und pragmatisch auf den eigenen Vorteil bedacht vor und weiß genau: „Wer nicht im eigenen Team ist, ist woanders. Und wer woanders eingeschrieben ist, bringt keinen Umsatz und somit auch kein Geld ein.“ Hier liegt auch der Grund, warum MLM-Profis aus den USA sich über jede neue Ländereröffnung freuen, denn jedes neue Land kann für weitere Millionenumsätze in der eigenen Downline sorgen.

Oft sind die MLM-Topleader nur einmal bei einerLändereröffnung im Beisein der Gründer auf der Bühne zu sehen, um den neu gewonnen Führungskräften vor Ort die entsprechende Rückendeckung bei den ersten Einzelgesprächen mit Vertriebspartnern aus anderen Unternehmen zu geben. Das System und die Taktik funktionieren perfekt und mit dieser Vorgehensweise arbeiten so gut wie alle US-Unternehmen.

 

Für den Amerikaner ist das Network-Marketing-Business sexy!

Alles im Leben ist wie immer eine Frage der eigenen Betrachtung und der persönlichen Sichtweise. Den eigenen Porsche, den Ferrari oder das große Haus zu zeigen und nebenbei ein wenig „Scheckwedelei“ zu betreiben ist dem Amerikaner geläufig und es gehört zum guten Ton den eigenen Erfolg zu zeigen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, wenn man sich auch noch öffentlich im eigenen Erfolg suhlt. Man zeigt, was man hat und selbst auf einer Charity-Veranstaltung, ist es der Kultur entsprechend möglich, unter tosendem Beifall den eigenen Erfolg auszuleben, indem man öffentlich einen fünfstelligen Scheck zur Unterstützung Bedürftiger ausstellt.

All dies geschieht in „Champagner-Ambiente“ und allein dieses Szenario offenbart ohne Verschwendung großer Worte oder kleindetaillierter Ausführungen, die kulturellen Unterschiede zwischen den Amerikanern und Europäern auf einen Blick.

Ganz anders ist hier die Mentalität der meisten Europäer, die den eigenen Erfolg oftmals lieber im engen familiären Kreis mit einer pompösen Kellerparty feiern, um in der Nachbarschaft nicht unangenehm aufzufallen. Allerdings führt diese oft als seriös bezeichnete Bescheidenheit dazu, sich den weltweiten Expansionsmöglichkeiten mental zu versperren, indem man lieber überschaubar lokal arbeitet, als international mit leichtfüßigen und auf den eigenen Erfolg bedachten „Flächenbrandstrategien“ zu operieren.

Der US-Networker denkt visionär, teilt die Welt gedanklich in Kontinente auf und versucht in möglichst 200 Ländern vertreten zu sein, wenn es darum geht, zu expandieren und Geld zu verdienen. Geld ist sexy! Erfolg ist sexy und ein passives, internationales Einkommen aufzubauen, ist das grunderklärte Ziel amerikanischer Power-Networker.

Sollte die Momentumwelle bei einem Unternehmen abflachen, wird kurzum die internationale Downline zu einem Wechsel motiviert, damit die nächsten Erfolgsgeschichten entstehen können, was im Grunde genommen zu einer kollektiven Umschichtung führt, bei der verdammt „Sexy-viel-Geld“ verdient werden kann, wenn man nur „exited“ genug ist und seine über die Jahre hinweg erarbeiteten  „Skills“ mit anderen teilt.

So einfach und prickelnd kann also das MLM-Business sein, wenn man an der eigenen mentalen Leichtigkeit arbeitet und sich nicht dem Diktat hingibt, das MLM-Business zur Wissenschaft machen zu wollen. Viele bekannte Top-Networker aus den USA waren übrigens bereits in der Vergangenheit bei zehn bis zwanzig verschiedenen Unternehmen tätig und gelten im Heimatland des MLM trotzdessen als Ikonen, als echte „Success-Builder“ und Millionärsmacher, die genau wissen, wie es geht, eine nicht versiegende „Money-Pipeline“ aufzubauen.

In den USA sind Moneydeals an der Tagesordnung

Je zweifelhafter manchmal der Ruf ist, umso mehr Networker scheinen beim nächsten Start zu folgen, denn dort, wo die „Superführungskräfte“ einsteigen, riecht es förmlich nach Geld, Wohlstand und Anerkennung. In den USA sind geheime „Moneydeals“ für Führungskräfte an der Tagesordnung, denn hier zählt Wachstum, Geschwindigkeit und Umsatz. Bedenkenträgerei wird als  negative Meinungsmache abgetan, denn nur durch schnell steigende Umsätze entstehen Erfolgsgeschichten, was auch die Untenehmen wissen.

Was an der Wallstreet gilt, scheint also auch im MLM üblich geworden zu sein. Erfolg um jeden Preis scheint das Credo zu sein und der macht eben sexy und hier liegt eines der großen Geheimnisse verborgen, warum MLM in den USA boomt, selbst wenn einige Führungskräfte von den Unternehmen nur bezahlt werden, um gelegentlich von der Bühne zu winken.

Wer in den USA im Network Marketing startet, dem scheint die Welt zu Füßen zu liegen und der kann mit der richtigen Firma, zum richtigen Zeitpunkt, mit den entsprechenden Fähigkeiten und der richtigen „Make-Money-Be-Happy-Einstellung“ in Lichtgeschwindigkeit ein internationales Geschäft aufbauen, das Millionen Dollar auf das eigene Konto spült.

Das können Europäer von den Amerikanern lernen!

#1 THINK BIG

Der Amerikaner denkt groß und sagt offen und unverblümt, dass man in diesem Geschäft Millionär werden kann. Der Europäer gibt sich bescheiden und redet über den Nebenjob, der das Leben verändern könnte. Amerikaner promoten gnadenlos die Geschäftsidee und setzen auf den „Make-Money-Pitch“! Amerikaner konzentrieren sich nicht auf ein Land, sondern sie wollen die gesamte Welt mit einer Geschäftsidee erobern.

#2 THINK POSITIVE

Negatives Gedankengut ist in der MLM-Welt der Amerikaner verpöhnt. Man orientiert sich an den erfolgreichen Networkern, die Geld in diesem Geschäft verdienen, die mit Begeisterung auf der Bühe stehen, an denjenigen, die mit dem großen Auto vorfahren und an denen, die die besten Geschichten erzählen können. Amerikaner sind die besten „MLM-Geschichtenerzähler“, die es weltweit gibt. Tolle Geschichten inspirieren Menschen und verursachen den „Hallelujah-Effekt“, der in Deutschland völlig unbekannt ist.

#3 BE SUCCESSFUL

In den USA ticken die Uhren anders als in Deutschland. Erfolgreich zu sein ist das Maß aller Dinge und der Amerikaner besucht freiwillig Veranstaltungen bekannter Trainer wie Robbins & Co. und setzt auf die eigene Psersönlichkeitsentwicklung. Wer an die Spitze will, investiert freiwillig Tausende Dollar in Videos, Kassetten, Schulungen und Veranstaltungen, um die Geheimnisse des Erfolges zu entschlüsseln. Rund um das Thema Erfolg, ist in den USA eine „Milliardenindustrie“ entstanden, was in Europa undenkbar ist. Amerikaner investieren also in Wissen und finden Erfolg eben sexy!

#4 BE EXITED

Amerikaner sind meistens äußerst „exited“, eben so begeistert und angetan, dass diese Begeisterung einem Europäer fast schon Schmerzen bereitet, weil der Grad zwischen Übertreibung, Echtheit und Schauspielerei bis auf den letzten Millimeter ausgereizt wird. Trotzdem, mehr Begeisterung im Geschäft kann für den Europäer sicherlich nützlich sein, denn Zahlen, Daten und Fakten allein entzünden bei „Neustartern“ noch lange nicht das lodernde Feuer, um so richtig im MLM loszulegen. Und noch ein Tipp! Um begeistert zu sein, benötigt man kein Abitur oder einen Studiengang in Geschichte. Begeisterung ist die Triebfeder im MLM-Business, mit der Millionenumsätze entstehen.

Weltmeisterlich ist auch die Vorgehensweise der Amerikaner Momentum zu erzeugen, Umsatz zu generieren und sicherlich ist es interessant einmal die waltende Psychologie zu studieren, welche Bedeutung Anerkennung und Titel im Network Marketing haben. Hier sind US-Unternehmen den meisten deutschen MLM-Firmen eindeutig überlegen.

„Attitude“ ist alles, sagt der Amerikaner und so manch Europäer sollte seine Einstellung zu diesem Geschäft überdenken, wenn er monetär und international in der MLM-Oberliga mit Einkommen ab 50.000 Dollar monatlich mitspielen will.

Positive Umsatzentwicklung seit zehn Jahren

In 2015 waren rund 20,2 Millionen Networker in den USA tätig, wobei die Umsätze bei rund 36,12 Milliarden Dollar lagen. Der Frauenanteil betrug rund 77 Prozent. Fast 96 Prozent aller Direct Selling Unternehmen nutzen einen MLM-Vergütungsplan, zahlen also Provisionen über mehrere Ebenen aus. Nur knapp 4 Prozent aller US-Unternehmen nutzen einen Single-Level-Plan und zahlen somit nur Provisionen für eigene Verkäufe aus. Ein Model, was vom Aussterben bedroht zu sein scheint und wenig Dynamik entwickelt.

Umsatzentwicklung USA in Milliarden Dollar

Umsätze Direct Selling USA in Milliarden US-Dollar I Vertriebspartner in Millionen
Jahr2006200720082009201020112012201320142015
Umsatz32,1830,829,628,3328,5629,8732,6332,6834,4736,12
VP15,21515,116,115,815,615,916,818,220,2

Hier geht es zur Länderübersicht I Umsätze im MLM für 2015