Vorwerk-Kobold

Vorwerk Kobold

Die Vertriebsdivisionen Thermomix und Kobold gehören zu den Hauptumsatzträgern des Direktvertriebsgiganten Vorwerk mit Hauptsitz in Wuppertal. Der Geschäftsbereich Kobold vertreibt hochwertige Raumpflege- und Reinigungslösungen für den privaten Haushalt und konnte 2017 einen Umsatz in Höhe von 791,9 Millionen Euro erzielen. Im Durchschnitt waren 14 700 selbstständige Berater für Kobold tätig.

Italien ist umsatzstärkstes Land von Kobold

Kobold ist in insgesamt zehn Ländern in Europa und Asien mit eigenen Landesgesellschaften aktiv. Darüber hinaus vertreiben rund 14 700 selbstständige Berater die Koboldprodukte, die allerdings auch in Online-Shops und eigenen stationären Geschäften erhältlich sind. Erst kürzlich wurde ein Vorwerk-Shop in Paris eröffnet.

Der klare strategische Fokus liegt aber weiter auf dem Direktvertrieb und der individuellen Beratung des Kunden in dessen Wohnung durch den selbstständigen Berater, so das Unternehmen. Hinzu kommt die Betreuung des Kunden auch nach dem Kauf, zum Beispiel bei der Lieferung von Zubehörmaterial.

In Italien lag der Umsatz mit 421 Millionen Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Der deutsche Vertrieb hat seine positive Tendenz aus den vergangenen Jahren nicht fortsetzen können und mit einem Umsatz von nun 244 Millionen Euro verlor die Landesgesellschaft 2,9 Prozent.

Der Direktvertrieb bleibt weiterhin die wichtigste Säule, wobei dem Online-Shop und den eigenen Vorwerk Shops in guten Innenstadtlagen wachsende Bedeutung zukommt, nicht zuletzt als wichtige Kontaktpunkte zum Kunden. Die Anzahl der Shops in Deutschland wurde auf nunmehr 53 Standorte ausgebaut.

Vorwerk France erzielte mit einem Plus von 10,6 Prozent einen Umsatz von 32 Millionen Euro, wohingegen der Kobold-Vertrieb in China einen Umsatzrückgang in Höhe von 37,1 Prozent auf 29 Millionen Euro hinnehmen musste.

Die Vertriebsgesellschaft in Spanien liegt mit einem Umsatz von 21 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahr und auch der Vertrieb in der Tschechischen Republik schloss mit 7 Millionen Euro Umsatz erheblich unter dem Vorjahr ab. Der Vertrieb über Distributoren schloss knapp unter der Zehn-Millionen-Marke ab (Umsatz 9 Millionen Euro, minus 9,4 Prozent).

Vorwerk-Kobold-Shop-Umsatz-2017

Vorwerk Kobold-Shop-Umsatz-2017

Der Geschäftsbereich Kobold rechnet im Jahr 2018 mit gravierenden Steigerungen im Umsatz. Das operative Ergebnis wird aufgrund hoher Investitionen in IT-Infrastruktur deutlich zurückgehen. In den kommenden Jahren soll durch die Eröffnung neuer Märkte, die Einführung neuer Produkte sowie den weiteren Ausbau des Omnikanal-Geschäfts, verbunden mit einer höheren Zahl von Beratern, der Umsatz stärker ansteigen.

Das Produktportfolio beinhaltet den Kobold VK200 Handstaubsauger, der wie auch der VT300 Bodenstaubsauger alle Arten von Böden mit den insgesamt sechs variablen Aufsatzelementen reinigt. Zu den Aufsätzen zählt auch der im Februar 2018 in den Markt eingeführte Kobold SP600 Saugwischer, mit dem die Kobold Staubsauger zugleich saugen und wischen können. Weiteres Highlight ist der Kobold VR200 Saugroboter, der nun auch über den Sprachassistenten „Amazon Alexa“ gesteuert werden kann und im Jahr 2017 erneut Testsieger bei der „Stiftung Warentest“ war sowie mit dem „German Design Award“ ausgezeichnet wurde.

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