Network-Marketing-Südafrika-2018

Network Marketing boomt in Südafrika

Viele afrikanische Länder tauchen nicht in der WFDSA-Umsatzstatistik auf und dennoch versuchen zahlreiche Network-Marketing-Unternehmen den afrikanischen Kontinent trotz fehlender Infrastrukturen, Korruption und Sprachbarrieren zu erobern. Ein schwieriges Unterfangen, das mit hohen Risiken verbunden ist.

Afrika ist ein heißes Pflaster für Direktvertriebe

Mit einer Bevölkerung von circa 1,3 Milliarden Menschen scheint Afrika ein interessanter Markt für klassische Direct Selling- und Network-Marketing-Unternehmen zu sein, aber der Schein trügt, denn der afrikanische Kontinent ist von Bürgerkriegen zerrüttet, von Korruption geplagt und von Hungersnöten gepeinigt. Weit verbreitet sind auch unzählige Pyramiden- und Ponzisysteme, die es seriösen MLM-Unternehmen schwer machen Terrain zu gewinnen.

In Südafrika scheinen die Uhren allerdings anders zu ticken, denn hier haben sich die Umsätze seit 2014 kontinuierlich nach oben entwickelt und betrugen in 2017 immerhin schon 883 Millionen Dollar. In 2014 lag der Umsatz noch bei 550 Millionen Dollar und hält die Umsatzprogression an, dann könnte Südafrika 2018 oder 2019 zu den künftigen Direct-Selling-Milliardenmärkten zählen.

Im weltweiten WDSA-Umsatzranking belegte Südafrika in 2017 Platz #25 und rangierte damit vor Spanien und der Türkei. Insgesamt gab es 2017 nur 24 Länder in denen Milliardenumsätze im Direct Selling- oder Network Marketing erzielt wurden.

Hier geht es zum weltweiten Umsatzranking nach Ländern